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| 18-Jähriger Tim Walter schwimmt 43.550 Meter
Samstag, 26. Sep. 2009 - Düsseldorf Marathon-Distanz überschritten - Rekord beim25-Stunden-Schwimmen der DRK-Wasserwacht Düsseldorf. Den Allzeitrekord bei den 25-Stunden-Schwimmen der DRK-Wasserwacht hat der 18-jährige Tim Walter am Freitag und Samstag in Düsseldorf aufgestellt. Er schwamm 43.550 Meter im Rheinbad und stellte damit seinen eigenen Rekord vom Vorjahr über die Marathonstrecke von 42,2 Kilometern ein. Beim Benefizschwimmen zugunsten des Kindermittagstisches "EssBar", einer Initiative des Düsseldorfer Roten Kreuzes, wurden insgesamt 590,25 Kilometer zurückgelegt. Der jüngste Teilnehmer war Jan Richrath mit 6 Jahren, der älteste Herr Grasmann mit 81 Jahren. Zu den aktiven Teilnehmern zählte auch die Düsseldorfer Bürgermeisterin Gudrun Hock. Als Trainings-Partnerin des Ex-Weltmeisters Christian Keller zählt sie zu den passionierten Schwimmerinnen, die sich vor allem auch für eine Förderung des Schwimmens von Kindern einsetzen. Die DRK-Wasserwacht stellte das 25-Stunden-Schwimmen unter des Motto der NRW-Landesinitiative "NRW kann schwimmen". Auf die Notwendigkeit eines neuen Schwungs beim Schwimmen von Schülerinnen und Schülern wies auch DRK-Botschafter Heinz-Richard Heinemann hin. Heinemann, der einen Ruf als Düsseldorfs Chocolatier Nr. 1 an der Kö genießt, engagiert sich auf dem Gebiet der Fitness und Gesundheit durch Schwimmsport gemeinsam mit dem Düsseldorfer Bäderchef Rüdiger Steinmetz, der Wasserwacht und den Schwimmvereinen. Rekordschwimmer Tim Walter hat die gesamten 25 Stunden des Benefizschwimmens im Rheinbad durchgehalten. Natürlich brauchte er Pausen, Mahlzeiten und Massagen. Dafür war sein Trainer Sascha Grünewald von der SG Radschläger verantwortlich. Wie er sich fit gehalten hat? "Mit Bananen, Broten und Gulasch - allem, was ich zu essen bekam", sagt der durchtrainierte 18-Jährige. In den Pausen fand er aber nicht wirklich zur Ruhe: "Ich habe versucht, zwei Stunden zu schlafen, aber das hat nicht geklappt." Die Wasserwacht hatte den Nachtschwimmern Zelte neben dem Rheinbad bereitgestellt. In den Morgenstunden des Samstags "habe ich mich mit Kaffee gedopt", berichtete Tim bei der Siegerehrung. Mancher Motivationsschub vom Trainer war auch noch nötig, um über die Marathon-Distanz hinaus durchzuhalten. Lohn der Mühen war ein Pokal - und mehr noch die Ehre, bundesweit als die Nr. 1 dazustehen. Wasserwacht-Leiter Michael Wittstock zeigte sich nach der zweiten Aktion begeistert: "Spätestens beim nächsten 25-Stunden-Schwimmen überschreiten die Düsseldorfer die Schwelle von zwei Millionen Metern im Wasser für einen guten Zweck." Organisation:LV Nordrhein Webseite:www.wasserwacht-nordrhein.de Kontakt:info@drk-duesseldorf.de | |
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