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Petra muss noch einmal ran

Zum Start in die Saison 2009 ließ die Wasserwacht Herrsching noch einmal die „Petra“ ins Wasser – Fortschritte beim Bau des Nachfolge-Bootes „Toni“

Herrsching. Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Wasserwacht Herrsching ist wieder startklar, auch der Wachdienst kann wieder beginnen. Am Sonntag wurde noch einmal das 38 Jahre Rettungsboot „Petra“ ins Wasser gehoben – obwohl die Saison eigentlich schon mit dem neuen Boot „Toni“ bestritten werden sollte. „Unglücklicherweise fiel unser Bootsbauer krankheitsbedingt einige Wochen aus und unser kleines Boot, die VWI, befindet sich noch in Revision, weshalb wir die Petra vorerst wieder einsetzen“, erklärt Stefan Schiller, Technischer Leiter der Wasserwacht Herrsching.

Unterdessen gehen die Arbeiten am neuen Boot wieder voran. So sind bereits die Umrisse des Aufbaus erkennbar. Ständiger Begleiter bei Planung und Bau des Bootes ist unter anderem Fips Huber, seit nunmehr 51 Jahren Mitglied der Rotkreuzgemeinschaft Herrsching. Huber konstruierte federführend schon die „Petra“ und lässt auch bei deren Nachfolger „Toni“ seine Erfahrungen mit Einfließen.

Derzeit werden festgelegt, wie die Instrumentierung eingepasst wird und wie die erforderliche Notfallausrüstung sicher, aber auch leicht zugänglich verstaut werden kann. Dazu stehen die Mitglieder der Wasserwacht Herrsching im ständigen Kontakt zum Bootsbauer, der Firma Wagenhäuser in Schäftlarn. „Wir hoffen, dass wir Toni Ende Mai in Betrieb nehmen können“, sagt Schiller. Klar ist hingegen, dass die offizielle Bootstaufe im Rahmen des Herrschinger Schlossgartenfestes stattfinden wird.
TPB