Person im Eis eingebrochen

Symbolbild der WW Grainau

Zu einem Großeinsatz am Eibsee kam es gegen 13:50 Uhr als ein Mann nahe der Ludwigsinsel am Eibsee ins Eis eingebrochen war. Ein Wanderer hatte das Ereignis beobachtet und sofort richtig gehandelt in dem er den Notruf 112 wählte.
Die Integrierte Leitstelle Oberland alarmierte sofort die Wasserwacht Schnell-Einsatz-Gruppen Grainau, Garmisch sowie Krün-Wallgau. Ebenfalls den Einsatzleiter Wasserrettung der Kreiswasserwacht.
Desweiteren wurden Einheiten des Rettungsdienstes sowie die Freiwillige Feuerwehr Grainau und der Rettungsshubschrauber Christoph Murnau disponiert.

Bereits auf Anfahrt wurde durch die Integrierte Leitstelle mitgeteilt das die Person sich wohl selbst aus dem Eisloch befreien konnte. Jedoch sich derzeit noch am Nordufer des Eibsees befand. Doch jetzt herrscht die Gefahr einer schweren Unterkühlung.

Nach kurzem Suchflug konnte jedoch der Rettungshubschrauber seinen Rettungsassistenten bei dem Betroffenen absetzten. Dieser verweigerte jede Hilfe und schien augenscheinlich wohl auf. Aufgrund der Gefahr der Unterkühlung entschloss sich die Einsatzleitung den Mann dennoch zur Wasserrettungsstation zu verbringen wo er durch den Rettungsdienst untersucht wurde uns sich erst mal aufwärmen konnte.

Dem Besucher aus München war scheinbar nicht klar welch großes Glück er hatte und in welcher Gefahr er schwebte. Gott sei Dank ging dieser Fall glimpflich aus. Gerade bei diesen Temperaturen ist es lebensgefährlich die Eisflächen noch zu betreten.

Die Wasserwacht war mit 27 Einsatzkräften vor Ort