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Nächtliche Vermisstensuche zwischen Senden und Vöhringen

In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 2016 wurde um 23:45 Uhr die Schnelleinsatzgruppe Wasserrettung der BRK-Wasserwacht Senden zu einer Vermisstensuche alarmiert. Acht Helfer rückten mit ihren Einsatzfahrzeugen aus und unterstützten die Suche nach einem seit den Mittagstunden vermissten 84-jährigen Mann zwischen Senden und Vöhringen.

Der Mann war mit einem elektrischen Krankenfahrstuhl unterwegs, vermutlich von Vöhringen in Richtung Senden. Der Auftrag der Wasserretter war es, die Bachläufe und Uferbereiche anderer Gewässer in der Nähe von Rad- und Feldwegen abzusuchen, in die der Mann gestürzt sein könnte. Dabei suchten sie den Landgraben von Illerberg bis zum Stadtpark in Senden ab, die Wehre des Mühlbachs in Senden sowie den Bereich um das Illerwehr in Senden. Da die Bäche aufgrund des starken Regens und des Tauwetters in den Alpen sehr viel Wasser führten, wäre ein Sturz ins Wasser lebensgefährlich gewesen, selbst im sonst nur sehr seichten Landgraben. Im Laufe des Montags galt für die Iller noch die Hochwasser-Meldestufe 2.

Der Mann wurde am Dienstagvormittag von einem Passanten in einem Waldstück bei Thal gefunden. Der Polizeibericht hierzu liegt Ihnen sicherlich vor. Mit im Einsatz waren neben den Kräften der Polizei die Einsatzleitung Wasserrettung mit ihrem Einsatzleitwagen (besetzt durch die BRK-Wasserwacht Neu-Ulm), der Einsatzleiter Rettungsdienst des BRK, die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung des BRK sowie mehrere BRK-Rettungshunde aus den Landkreisen Unterallgäu und Augsburg.