Eisrettung im Freibad

Erstmals trainierten Wasserretter der Wasserwacht Töging-Winhöring die Rettung von ins eingebrochenen Personen im Töginger Freibad Hubmühle. Die eiskalten Nächte im Januar hatten dem Sportbecken eine tragfähige Eisdecke beschert.
Nachdem zunächst mehrere Löcher ins Eis geschlagen worden waren, kam die mobile Eisrettungsplattform der Töginger Wasserwacht zum Einsatz. Das „Opfer“ wurde sicher in einen Überlebensanzug verpackt und von den Wasserwachtlern mehrfach „gerettet“.
Auch die Rettungstaucher trainierten ihre Einsatzbereitschaft. Sie nutzten die Gelegenheit zu einem Tauchgang unter der geschlossenen Eisdecke. Dies ist für Taucher eine der anspruchsvollsten Einsatzsituationen. Ihre Aufgabe ist es, unter das Eis geratene Personen schnellstens zu finden und an Land zu bringen.
Der stellvertretende Ortsvorsitzende Kurt Ebner, der die Übung leitete, zeigte sich hoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Auch die Örtlichkeit empfanden die Wasserwachtler als optimal. „So beugen wir möglichen Gefährdungen für Schlittschuhläufer und Eisstockschützen vor, die durch unsere Übungslöcher in Badeseen entstehen könnten“, sagte Ebner.