Fortbildung Gruppenführer und Zugführer in der Wasserwacht Unterfranken

Oberstleutnant d.R. mit dem Vortrag ZMZ

Am frühen Samstagmorgen begrüßte der Bezirksausbilder Führungskräfteausbildung Sven Oster die aus ganz Unterfranken angereisten 22 Gruppen- und Zugführer im Wasserrettungsdienst. Ebenfalls war der Technische Leiter des Bezirksverbandes, Johannes Rennert vor Ort, der den Einsatzkräften für den unermüdlichen Einsatz dankte.

 

Die diesjährige Fortbildung fand unter dem Motto „was tun wir, wenn die Flutwelle kommt“ statt. Es wurde einmal wieder über den Tellerrand hinausgeschaut und einige externe Fachreferenten waren vor Ort um über die Struktur und Hintergründe Ihrer Einheiten zu berichten. Begonnen hat der lange Tag mit Neuigkeiten aus dem Bereich der Führungskräfteausbildung.

 

Frank Wissel Kreisbrandinspektor im Landkreis Aschaffenburg berichtet über die Arbeit der Kreisverwaltung in einem Katastrophenfall. Was läuft im Hintergrund und warum dauern mache Meldewege im Katastrophenfall so lange. 

Tobias Kallenbach, Zugführer im Wasserrettungszug Unterfranken berichtet, welche Möglichkeiten der Wasserrettungszug bei einer größeren Schadenslage hat. Er erklärte, was die Einheiten leisten können und vor allem, wie sie alarmiert werden können.

Eduard Braun Oberstleutnant der Bundeswehr legt die Möglichkeit der Zivil militärischen Zusammenarbeit dar. Hier wurde angesprochen, welche Möglichkeiten die Bundeswehr bei einer Katastrophenlage hat.

 Andreas Schwab, Brandinspektor der TTB Aschaffenburg berichtet über den aktuellen Stand im Digitalfunk. Auch wenn der Digitalfunk mit 10 Jahren Verspätung da ist, ist er angekommen. Er stellt den vorhandenen Sachstand in der ILS Aschaffenburg dar und beantwortete viele Fragen.

 

Zum Schluss ging Sven Oster noch einmal auf den Punkt Standard Einsatz Regel in der Wasserwacht ein. Gegen Abend endete die doch anstrengende Ausbildung und alle Einsatzkräfte traten den zum Teil langen Heimweg in ganz Unterfranken an.