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Es geht wieder los – Wasserwacht startet in die neue Saison

Seit vergangenem Samstag ist die Station der Herrschinger Wasserwacht wieder regelmäßig besetzt – Jährliche Müll- Sammelaktion in Aidenried. Herrsching. Die Wassersport- und Badesaison kann kommen, die Herrschinger Wasserwacht ist vorbereitet. Am vergangenen Samstag wurde die Station im Mühlfeld wieder für den Sommerbetrieb gerüstet. Ab sofort ist die Wasserwacht nicht nur per Funkmeldeempfänger alarmierbar, sondern hält auch an Wochenenden und Feiertagen Wache über die Herrschinger Bucht. Dazu wurde auch das Rettungsboot „Petra“ aus dem Winterlager geholt und zu Wasser gelassen. Voraussichtlich startet die Petra in ihre letzte Saison – nach über 38 Dienstjahren. Die Planungsphase für die Ersatzbeschaffung ist abgeschlossen. Nun muss die Wasserwacht Herrsching noch rund 40.000 Euro an Eigenmitteln aufbringen, um die Gesamtkosten von 100.000 Euro decken zu können. „Unsere Aufrufe haben erste Erfolge erzielt, dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, sagt Konrad Rausch, Vorsitzender der Ortsgruppe. „Dennoch haben wir noch nicht einmal die Hälfte unseres Anteils beisammen, weshalb ich erneut die Herrschinger Bevölkerung zum Spenden aufrufen möchte“, appelliert Rausch. Das es für die Wasserwacht schwierig ist, die Finanzierung zu stemmen, liegt an der rein ehrenamtlichen Arbeitsweise. „Wir bekommen für unsere Arbeit nur dann Geld, wenn wir einen Patienten an den bodengebundenen Rettungsdienst übergeben“, erklärt Rausch. Das ist recht selten der Fall, da die kompetente Hilfe der Wasserwacht in den meisten Fällen ausreicht – zum Glück für die betroffenen Wassersportler, zum Pech für den Sparstrumpf der Wasserwacht. Dennoch ist die Ortsgruppe zuversichtlich, auch künftig ihre Arbeit fortsetzen zu können. So wie die Strandreinigung in Aidenried. Jeweils einmal im Frühjahr und im Herbst sammeln die Mitglieder der Wasserwacht den trotz der bereit gestellten Tonnen immer mehr werdenden Müll im Naherholungsgebiet Aidenried auf. „Das hat nicht nur ästhetische Gründe“, betont Stefan Schiller, Bootsführer bei der Wasserwacht. „Dort liegen auch Glasflaschen oder Holzbruch herum, was zu Verletzungen führen kann“. Dass die Wasserwacht in Herrsching noch mehr macht, als Müll auf- und Spenden einsammeln, davon kann sich jeder Interessierte gerne selbst überzeugen. Die Mitglieder stehen für sie an der Wachstation zur Beantwortung ihrer Fragen zur Verfügung – ab sofort an jedem Wochenende und Feiertag, bis voraussichtlich Ende September.