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Nachwuchs für Petra

Die Planungsphase für Nachfolger des legendären Rettungsbootes „Petra“ der Wasserwacht Herrsching nahezu abgeschlossen

Herrsching. Eine Ära geht zu Ende – 2008 wird die letzte Saison am Ammersee für das legendäre Rettungsboot „Petra“ der BRK-Wasserwacht Herrsching. Ein eigens gebildeter Arbeitskreis legt seit rund vier Monaten das Lastenheft für einen Nachfolger des über 37 Jahre alten Bootes fest. „Bis Mitte März wollen wir die Planungsphase abschließen“, erklärt Rudi Stadler, Technischer Leiter der BRK-Wasserwacht Ortsgruppe Herrsching. Rund einen Monat später muss bei den entsprechenden Gremien des BRK ein endgültiges Angebot eingereicht werden, um die nötigen finanziellen Mittel bewilligt zu bekommen. Dabei steht schon heute fest, dass ein Viertel der Gesamtkosten von rund 90.000 Euro aus Eigenmitteln finanziert werden muss. Davon müssen rund 23.000 Euro aus Eigenmitteln der BRK-Wasserwacht Ortsgruppe Herrsching finanziert werden – also vorwiegend aus Spenden. „Dazu benötigen wir dringend die Unterstützung der Bürger Herrschings und all derer, die in ihrer Freizeit den Ammersee nutzen“, bittet Konrad Rausch, Vorsitzender der BRK-Wasserwacht Ortsgruppe Herrsching.
Die Gründe für eine Neuanschaffung liegen auf der Hand, denn das Alter hat bei „Petra“ spuren hinterlassen. So konnte das Boot
im vergangenen Jahr erst im Juli in Dienst gestellt werden, da die Wartungsarbeiten sehr viel mehr Zeit als üblich in Anspruch
nahmen. „Der Rumpf hat sich während der Jahre verzogen und der Antrieb macht ebenfalls Probleme“, berichtet Stadler. Inzwischen sind größere Reparaturen wirtschaftlich nicht mehr rentabel. „Ein
neues Boot erhöht die Zuverlässigkeit der Wasserretter und sorgt so für eine bessere Versorgung in Not geratener Personen“, betont Rausch. Stadler, der auch als Bootsführer für die Wasserwacht tätig ist, ergänzt: „Zudem erleichtert ein den heutigen Anforderungen konstruiertes Boot den ehrenamtlichen Helfern ihre anspruchsvolle Arbeit“. Bis die Wasserretter auf Petras Nachfolger ihren Dienst verrichten können, wird es jedoch noch rund ein Jahr dauern. Schließlich muss das Boot nicht nur geplant und genehmigt,sondern auch gebaut werden.
Dennoch benötigt die Wasserwacht schon jetzt Spenden, da zum einen die Genehmigung für das neue Boot davon abhängt und zum anderen nach Auftragserteilung und Baufortschritt die ersten Zahlungen fällig werden. „Wir bitten Sie deshalb sehr herzlich um Ihre Hilfe. Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung unbedingt ‚Spende für neues Boot der Wasserwacht Herrsching’ an“, appelliert Rausch.

TPB, VFW