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Stürmischer Montag für die Wasserwacht Herrsching

Milde Temperaturen, kein Niederschlag, konstanter Wind – Bedingungen, bei denen kaum ein Wassersportler auf dem Trockenen bleibt. So auch an diesem Montag, an dem reges Treiben in der Herrschinger Bucht zu einigen Einsätzen für die Wasserwacht führte. Gegen 14 Uhr alamierte die Integrierte Rettungsleitstelle Fürstenfeldbruck die Schnelleinsatzgruppe (SEG) der Wassserwascht Herrsching, da ein manövrierunfähiges Segelboot mit drei Personen an Bord gemeldet wurde. Aufgrund des bis zu sechs Beaufort starken Windes drohte es zu kentern. Während das Motorrettungsboot Herrsching 99/1 zu diesem Einsatz unterwegs war, ging eine zweite Meldung ein, nach der ein Surfer hilflos auf dem See treibt. Parallel dazu wurden die Kollegen aus Dießen alarmiert, da sich in ihrem Einsatzgebiet ebenfalls zwei Notfälle ereigneten. Schnell stellte sich allerdings heraus, das für die beteiligten Personen keinerlei ernsthafte Gefahr drohte, weshalb die Sportler und ihr Gerät nach und nach geborgen werden konnten. „Insgesamt verlief das Jahr bislang recht ruhig“, berichtet Thomas Wuttke, Vorsitzender der Wasserwacht Herrsching. „Vorwiegend bestanden unsere Einsätze aus Sachbergungen und Absicherungen von Regatten oder sonstigen Veranstaltungen“; sagt Wuttke. Dennoch beobachtet er mit Sorge immer wieder Wassersportler, die mit unzureichender Schutzausrüstung auf dem See unterwegs sind. „Auch wenn wir meist schnell vor Ort sind, können bei 18 Grad Wassertemperatur auch 15 Minuten recht lang und vor allem kalt werden“, erklärt Wuttke und bittet darum, dass Surfer und Segler den Temperaturen angemessene Neoprenanzüge, -schuhe und -handschuhe tragen – dann muss auch bei Bedingungen wie heute niemand auf dem Trockenen bleiben.