Eisrettungsübung am Dietlhofer See
Sonntag, 13. Januar 2008 - Weilheim in Oberbayern - WW OG Weilheim
Kind und Mutter ins Eis eingebrochen, Vater erschöpft an der Einbruchstelle
So lautete der Alarmierungsspruch für die Helfer der Wasserwachten Weilheim und Herrsching am vergangenen Sonntagnachmittag, der zum Glück nur eine Übung war. Bei der Eisrettungsübung für die beiden Wasserwachtortsgruppen wurden am Dietlhofer See an der fingierten Einbruchstelle ein Kanister und eine Puppe versenkt, die die eingebrochenen Personen darstellten. Den erschöpften Vater stellte ein Helfer dar, der sich am Rand der Einbruchstelle postierte.
Bei der Übung, die zweimal durchgespielt wurde, kamen 4 Taucher zum Einsatz, die sich bei der Rettung der „Opfer“ abwechselten. Der Vater wurde als erstes von 2 weiteren Rettern mit dem Eisrettungsschlitten von der Einbruchstelle geborgen, an Land gebracht und in der Wachstation der Wasserwacht durch ausgebildete SAN-Helfer weiterversorgt. Die im Wasser versunkenen Personen konnten nach kurzer Zeit durch die Taucher gerettet werden und auch den Helfern mit dem Eisrettungsschlitten übergeben werden. Zum Einsatz kam des weiteren ein Schlauchboot das zum Materialtransport zwischen Ufer und Einbruchstelle eingesetzt wurde.
Bei der Übung beteiligt war auch die Jugend der Wasserwacht Weilheim, die eingesetzt wurde zum Einweisen des Landrettungsdienstes, zum Zurückhalten von Schaulustigen, zur Versorgung der Helfer mit benötigten Materialien und zum Vorbereiten der Versorgung in der Wachstation.
Insgesamt waren an der Übung 25 Aktive der Weilheimer und 8 Aktive der Herrschinger Wasserwacht beteiligt.
Mit der Übung wurde die gute Zusammenarbeit des Sommers, bei der die Weilheimer Wasserwacht die Herrschinger Ortsgruppe am Ammersee unterstützte fortgesetzt.