Ruhige 24 Stunden-Regatta – Sturm am Sonntag sorgte für zahlreiche Notrufe
Sonntag, 08. Juli 2007 - Herrsching am Ammersee - WW OG Herrsching
Ruhige 24 Stunden-Regatta – stürmischer Sonntagnachmittag
Wasserwacht Herrsching am vergangenen Wochenende rund um die Uhr in erhöhter Einsatzbereitschaft – Sturm am Sonntag sorgte für zahlreiche Notrufe Herrsching. Plötzlich aufkommender Sturm ließ am Sonntagnachmittag die Wassersportler auf dem Ammersee ins Schwitzen geraten. Die Teilnehmer der 24 Stunden-Regatta hatten hingegen Glück - die vom Segelclub Landsberg organisierte Veranstaltung endete bereits Sonntagmittag und verlief bis dahin reibungslos. Auch die Nacht von Samstag auf Sonntag überstanden die Wassersportler ohne Probleme. Einzig die Absicherung einiger Boote ließ zu wünschen übrig: „Wir bitten die Bootsbesitzer vor Nachtfahrten alle Positionslampen zu überprüfen“, sagt Wachleiter Jan Wilkenig.
Am Sonntag gegen 15.30 Uhr sorgte dann aufkommender Sturm auch für Unruhe auf den Booten. Die Windstärke erreichte teilweise sieben Beauforts, dazu kam starker Hagel. So gerieten mehrere Wassersportler gleichzeitig in Seenot. Der Rettungseinsatz der beteiligten Wasserwachten wurde durch die zahlreichen Blitze des aufgezogenen Gewitters erschwert. Doch nicht nur Segelboote, auch einige Ruderboote gerietetn in Not. Ein Skipper, der sein Boot bereits an der Boje festgemacht hatte, traute sich wegen des Unwetters nicht an Land und wählte den Notruf. Glücklicherweise erwies sich die gegen 16 Uhr bei der Wasserwacht eingegangene Meldung über mehrere hilflose Personen, die angeblich am Eingang der Herrschinger Bucht treiben, als harmlos. Die Personen entpuppten sich als über Bord gegangene Isomatten. Nach rund zwei Stunden zog das Unwetter vorüber, keiner der Wassersportler wurde ernsthaft verletzt. Insgesamt war die Wasserwacht Herrsching aufgrund der Regatta mit sieben ehrenamtlichen Mitgliedern von Samstag 10 Uhr bis Sonntag 18 Uhr durchgehend in der Wachstation vor Ort