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Sturm tobt über dem Ammersee

Samstagmittag 26.05.2007 der Himmel über dem Ammersee verdunkelt sich Zusehens.
Zahlreiche Wassersport begeisterte befinden sich auf dem Ammersee und sehen die herannahende Front eines Gewitters aus süd- westlicher Richtung. Die meisten Wassersportler treten umgehend den Weg an das rettende Ufer an, doch der Wind ist noch zu schwach um den bedrohlich wirkenden Ammersee schnell zu verlassen. Als gegen 16 Uhr 10 die ersten Sturmböen über den noch vor kurzem friedlich ruhenden See hereinbrechen, haben es noch nicht alle geschafft das Ufer zu erreichen.
Die Wasserwachtstationen Buch, Herrsching, Dießen, Utting, Schondorf und Eching die bereits seit den Morgenstunden besetzt sind entsenden umgehend Ihre Rettungsboote um die in Seenot geratenen Personen zu retten.
Kurze Zeit später laufen auch schon die Telefone in der Integrierten Rettungsleitstelle in Fürstenfeldbruch sowie bei der Polizei heiß, die Meldungen von in Not geratenen Personen auf dem Ammersee überschlagen sich. Es wurden zu diesem Zeitpunkt zusätzlich die Merzweckboote der Freiwilligen Feuerwehren aus Dießen und Herrsching alarmiert.
Die Wasserwachten retteten ca. 20 Personen aus akuter Seenot, gleichzeitig wurden 4 Rettungswagen rund um den Ammersee in Bereitschaft gestellt um schnellste Hilfe leisten zu können, diese mussten auch zum Teil in Anspruch genommen werden um Verletzte Sportler die von der Wasserwacht gerettet wurden zur Versorgung in eine Klinik zur verbringen.
Für einen Tauchrettugseinsatz der Schnell- Einsatz- Gruppe Ammersee gemeinsam mit den örtlichen Wasserwachtgruppen und den Freiwilligen Feuerwehren, sorgte auch noch das auffinden von Bekleidungsstücken in der Herrschinger Bucht, während des Einsatzes konnte allerdings die Besatzung des Bootes der Wasserschutzpolizei den Eigentümer der Bekleidung ausfindig machen, der sich zu diesem Zeitpunkt zur Erleichterung aller bereits am sichern Land befand.