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Fortbildung am Wasserkraftwerk in Augsburg

Wasserkraftwerk während des Baus vor der Flutung

Am 17.12.2012 fand am Wasserkraftwerk, Hochzoller „Eisenbahnerwehr“ im Lech in Augsburg eine Übung für Rettungstaucher und Signalmänner statt. Trotz der winterlichen Verhältnisse mit 5°C Wassertemperatur und Lufttemperaturen um den Gefrierpunkt waren die Augsburger Schnelleinsatzgruppen vom Kuhsee, aus Haunstetten und vom Familienbad mit Ihren Einsatzkräften anwesend.

Der Betreuer des Wasserkraftwerkes der LUWA Energiegesellschaft erklärte uns die wichtigsten Elemente des Wasserkraftwerkes, damit wir wissen wo sich z.B. der Notschalter der Rechenreinigungsanlage befindet und welche Tiefen wir zu erwarten haben. Die Anlage läuft in automatischen Betrieb und kann über Fernwartung gesteuert werden. Wenn im Lech genügend Wasser vorhanden ist, strömen durch beide Turbinen fast 60 Kubikmeter pro Sekunde, zum Vergleich an der Wasserwachtstation Spickel strömen 35 Kubikmeter pro Sekunde im Hauptstadtbach und in der Olympiastrecke des Eiskanals 10 Kubikmeter pro Sekunde!

Auf Grund des trockenen Wetters am Ende des Jahres 2011 strömten am Tag der Übung nur 7,5 Kubikmeter pro Sekunde durch eine der beiden Turbinen. Das war ein guter Zeitpunkt um bei Sichtweiten um 2 Meter dort eine Übung abzuhalten. Da das Kraftwerk sehr groß ist, konnten die Einsatzkräfte gleichzeitig an zwei Turbineneinläufen vor dem Reinigungsrechen und im Bereich der Kiesschleuse bei Wassertiefen bis 7 Meter üben.

Damit sich die Einsatzkräfte der Augsburger Wasserwacht an den Wasserkraftwerken im Stadtgebiet von Augsburg zurechtfinden, haben wir zu jedem Wasserkraftwerk eine Beschreibung mit Besonderheiten und Bilder im „trockenen Zustand“.