Die Geschichte des Schwimmens
Illustration aus 'Das neue Naturheilverfahren von 1894'
Die Wasserwacht im
Roten Kreuz blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück - sie
erhielt ihren Namen in Regensburg, wo sie ihren ersten Hochwassereinstz
im Februar 1883 leistete. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden
durch einen Kontrollratsbeschluß der Alliierten alle Vereine und
staatlichen Organisationen - also damit auch die Wasserwacht - verboten.
Als die Notwendigkeit einer Wasserrettungsorganisation erkannt wurde,
beauftragte man das Bayerische Rote Kreuz mit dieser Aufgabe - die
Wasserwacht im Roten Kreuz wird zum zweiten mal geboren und stellt heute
mit annähernd 120.000 Mitgliedern eine der stärksten
Rotkreuz-Gemeinschaften und in Bayern gar die größte Gemeinschaft des
Roten Kreuzes. Jährlich zwei Millionen Stunden leisten die Mitglieder
freiwillig und unentgeltlich in den zwei Fachdiensten
Wasserrettungsdienst und Naturschutz und den verschiedenen Ausbildungs-
und Aufgabenbereichen.
Die über 1.200 Wach-Stationen und fast 200
mobilen Schnelleinsatzgruppen bilden einen der modernsten
Wasserrettungsdienste weltweit, der mehr als 30.000 mal pro Jahr
Erste-Hilfe leistet und ca. 60.000 Jugendliche und Erwachsene im
Schwimmen und Rettungschwimmen ausbildet - die genauen Zahlen finden Sie
in den aktuellen Statistiken.
Wenn auch Sie Interesse an einer
aktiven oder fördernden Mitgliedschaft in der Wasserwacht haben,
besuchen Sie doch einmal Ihre Ortsgruppe beim Training oder beim
Wachdienst oder fordern Sie über unser Formular weiteres
Informationsmaterial an!